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eBiz@ PM Forum - DER Fachkongress für Projektmanagement in Europa

Veröffentlicht am 29.11.2018 von Julia Krause , Agile , Event , PM

Auf der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten im Netz bin ich auf das PM Forum aufmerksam geworden. Ein Event speziell für Projektmanager? Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich mit der Veranstaltung auseinandergesetzt. Schnell war klar: Das kann für die Projektmanager in unserer Firma interessant sein.

Kurz zum PM Forum: Es ist das größte Projektmanager-Event Deutschlands und nach eigener Aussage “Der führende Fachkongress für Projektmanagement in Europa” mit ungefähr 1000 Teilnehmern und findet einmal jährlich in Nürnberg statt. Versprochen werden Trends, Innovation, Inspiration und Vernetzung innerhalb der deutschen PM-Community.

Tag 1, 23.10.2018:

1Nun war es soweit. Das Event stand vor der Türe. Von der eBiz waren der Projektmanager-Nachwuchs, Hieronymus und ich, dabei. Voller Motivation ging es also nach Nürnberg. Um 09:00 Uhr sollte es los gehen. Zuvor trafen wir uns aber zum Frühstück und stellten einen Plan für den Tag auf. Für uns standen folgende Fragen im Vordergrund: Wie möchten wir uns in der Projektwelt weiterentwickeln, welche Zertifizierung macht für uns Sinn? Dementsprechend wählten wir Vorträge und Workshops aus.

Dort angekommen waren wir von der Größe des Events beeindruckt. Zuerst liefen wir über das Event, um uns zurecht zu finden, was auch ziemlich schnell gelang. Die Vorträge konnten also starten! Da Hieronymus und ich verschiedene Interessensgebiete haben, teilten wir uns auf, um das bestmögliche für uns aus dem Event herauszuholen.

Mein erster besuchter Vortrag trug den Titel “90 Day´s Project”. Ein sehr spannendes Thema, wenn es darum geht klassische Projekte zu verkürzen und Agilität zu schaffen. Generell wurde auf diesem Forum das Thema agiles und auch hybrides Projektmanagement in den Vordergrund gebracht.

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Es war sehr interessant zu sehen, dass viele klassische Projektmethoden in der Erarbeitungsphase einer agil angepassten Zertifizierung (IPMA Agile) sind, oder diese schon auf dem Markt haben (PRINCE 2 Agile).

In einem anderen erwähnenswerten Workshop wurde in 45 Minuten versucht Scrum spielerisch und vereinfacht darzustellen. Es gab einen groben Überblick über die Rollen des Product Owners, Scrum Masters und der Teammitglieder. Danach wurden Rollen und die zugehörigen Aufgaben verteilt. Jeder Gruppe wurde ein Stapel Aufgabenkarten vom Product Owner vorgelesen und die Teammitglieder inkl. Scrum Master mussten diese innerhalb von 5 Minuten nach ihrer Schwierigkeit bewerten. Nachdem alle Karten bewertet waren, hatte jedes Teammitglied Zeit, eine Prognose zu geben, wie viele und vor allem was für Karten (z.B. 10 Papierhüte bauen, 40 Zahlen addieren etc.) innerhalb von 10 Minuten geschafft werden können. Schon ging es darum die Aufgaben zu erledigen und sich gegenseitig auszuhelfen, wenn die eigenen Aufgaben schon vor Ablauf der Zeit erledigt waren. Hier wurden die Rollen von Scrum Master und Product Owner hervorgehoben: der Scrum Master konnte und durfte bei den Aufgaben helfen, der Product Owner nur beobachten, nicht aktiv mitarbeiten. Dieser Workshop brachte die Rollen spielerisch gut rüber und man konnte einen ersten Eindruck erhaschen.

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Am ersten Tag war eine Abendveranstaltung geplant, die mit der „Blauen Stunde“ eingeleitet wurde. Die Blaue Stunde, die in Wahrheit zwei Stunden betrug, war als eine Art Einstimmung auf die Abendveranstaltung gedacht. An vielen Messeständen wurde Gimmicks angeboten, wie z.B. eine Cocktailbar (mit super leckeren Cocktails ), Fußballspielen gegen einen Roboter, eine Fotobox, verschiedene VR-Szenarien und noch vieles mehr.

Nach dieser Blauen Stunde fing dann die eigentliche Abendveranstaltung an. Es gab leckeres Essen, während ein kleines Programm abgehalten wurde, denn bei der Abendveranstaltung wurde auch noch der Deutsche Studienpreis Projektmanagement (DSPM) verliehen. Für alle, die nicht schon vom Essen gesättigt waren und nur noch ins Bett wollten, eröffnete noch eine Bar in der man den Abend ausgelassen ausklingen lassen konnte.

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Tag 2, 24.10.2018:

Am nächsten Tag ging es mit sehr interessanten Vorträgen weiter. Da an diesem Tag die Zertifizierungsfrage für uns im Vordergrund stand, besuchten wir die vielen Aussteller, unterhielten uns angeregt und stellten einen Plan für unsere persönliche Weiterbildung auf.

Außerdem besuchten wir einen sehr spannenden Workshop, in dem die Wu-De Methode (https://www.wu-de.com/) anhand eines Beispiels erklärt wurde. Ein Ansatz aus der chinesischen Kultur, um die Problembewältigung in einem Projekt mithilfe der fünf Wirkkräfte anzugehen. Dies ist ein Thema, welches ich persönlich gerne weiterverfolgen würde, denn ich finde es eine interessante Methode, um Konflikte im Projekt zu lösen und daraus resultierende weitere Konflikte nach Möglichkeit schon vorauszusehen.

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Mit diesem Workshop endete auch der zweite Tag auf dem PM Forum für uns. Alles in allem war es ein sehr interessantes Event und definitiv eine Erfahrung bzw. einen Besuch wert. Da viele Projektmanager aus den unterschiedlichsten Bereichen vertreten waren, gab es immer jemanden, mit dem man sich austauschen konnte. Die Vorträge waren inhaltlich spannend gestaltet und haben uns „unentschlossenen“ wirklich geholfen eine Richtung zu finden, in die wir uns weiterbilden möchten. Da allerdings, wie auf jedem größeren Event, viele verschiedene Vorträge und Workshops auch parallel stattfinden, sollte man mit einem guten Plan auf das PM Forum fahren, um nicht womöglich wichtige Themen zu verpassen.

Mein persönliches Fazit: Ich konnte mir viele Anregungen holen und kann bescheinigen, dass neben der Organisation des Events auch die Themenauswahl ausgesprochen gut war. Alle unsere Fragen wurden beantwortet und ich denke, dass sich jeder Projektmanager mit einem der vorgetragenen Themen identifizieren und etwas für sich mitnehmen konnte. Bis zum nächsten Jahr!


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eBiz Sommerfest 2017 - Raft, Grill & Chill

Veröffentlicht am 08.09.2017 von Lena Liman , Insights@ebizcon , Event

Wer hätte schon gedacht, dass ein wenig Paddeln so anstrengend sein kann!? Die eBiz feierte ihr diesjähriges Sommerfest nach dem August Company Meeting in Bingen und Ingelheim. Auf eine Rafting-Tour über den Rhein folgte ein entspannter Grillabend mit gutem Essen und gutem Wein.

Schon die Anreise zum Startpunkt der Rafting Tour gestaltete sich als erste kleine Hürde, da am Freitagnachmittag Stau und zähfließender Verkehr um Frankfurt herum angesagt war. Dadurch verspätete sich der Start zwar etwas, aber die Vorfreude und gute Laune der eBiz’ler konnte es nicht trüben.

Vor der körperlichen Anstrengung gab es aber erstmal eine Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen. Während sich der Großteil der Mitarbeiter und deren Angehörige versorgten, wurden die Pkws zum Zielort gebracht und dann ging es auch endlich los.

Schwimmwesten an, die Boote zu Wasser, Frauen und Kinder zuerst.

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Nach kurzer Einweisung ging es dann gemütlich los und jedes Boot konnte sich aufeinander einspielen. Danach wurden die Paddel-Fähigkeiten in kleinen Wettkämpfen auf die Probe gestellt und schnell zeigte sich, dass zwischen Theorie und Praxis oft Welten liegen. Im Verlauf der Bootsfahrt sollte dann auch noch ein Quiz zu Fakten um „Vater Rhein“ und die Region entlang des Rheinlaufs ausgefüllt werden. Alles in Kombination keine so leichte Aufgabe.

Die Tour verlief zumeist ruhig und sehr lustig, bis zu dem Zeitpunkt als ein Gewitter den Rhein heraufzog, uns direkt entgegen. Gerade rechtzeitig am Ziel angekommen, um die Boote noch aus dem Wasser zu bekommen und das Quiz auszuwerten, begann der monsunartige Regen. Ziemlich durchnässt machten wir uns auf den Weg ins Hotel WASEM nach Ingelheim. Dort gingen wir dann zum Grill & Chill Teil des Sommerfests über.

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Die Location war fantastisch, wir hatten den Gewölbekeller des alten Weinguts ganz für uns. Es wurde für uns gegrillt und außerdem standen viele leckere Vorspeisen, Salate und Beilagen zum Grillgut bereit. Und natürlich gab es eine Auswahl toller Weine, die als Begleitung durch den kulinarischen Abend bereitstanden. Gegen 02.00 Uhr endete dann auch für die letzten noch Verbliebenen ein toller Abend und die Nachtruhe wurde eingeläutet.

Am nächsten Morgen trafen sich dann alle – mehr oder weniger ausgeschlafen – zum (Kater)Frühstück und tauschten nochmal die Eindrücke über das Erlebte aus.

Insgesamt war es wieder einmal ein gelungenes Fest und eine gute Gelegenheit, die Kollegen auch mal etwas privater kennenzulernen.

Mir jedenfalls hat es riesigen Spaß gemacht.

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Wir haben auch noch Schoki da!

Veröffentlicht am 28.02.2017 von Clemens Kruse , DevOps , Cloud , Event

Rub a little DevOps on it - “Delivering Value to our Customers. That’s what it is about.”

Donovan Brown hat mich auf der Technical Summit durchaus beeindruckt. Trotz der fortschrittlichen Inhalte seiner Keynotes lag das aber vor allem daran, dass er schlichtweg ein Entertainer ist. Dies trifft nicht nur auf Donovan zu.

Mein Gesamteindruck der Technical Summit 2016 ist ein Mix aus Entertainment, Werbung und sehr guten Ideen. Ich bekam zahlreiche Eindrücke, wie gewisse Probleme angegangen werden können - die Methoden dazu gibt es aber nicht erst seit gestern. Der Fokus der meisten Vorträge lag auf dem Thema „Microsoft ❤ Open Source“. So auch der von Donovan, der ein Szenario aus Ubuntu + aspnet core + Docker + yeoman + Visual Studio Code präsentierte, um die Nachricht der neu entdeckten Affinität von Microsoft zu Open Source Software zu verbreiten.

Erste Tutorials mit ähnlichen Szenarien gibt es allerdings schon seit Februar 2016 (beispielsweise dieses hier: https://blogs.infosupport.com/build-deploy-test-aspnetcore-docker-linux-tfs2015/ oder hier: http://blog.codingtimes.com/2016/06/29/net-core-mvc-web-application-at-ubuntu-16-04-with-yeoman-docker-and-visual-studio-code/). Ich wollte einigen Impulsen folgen und das ein oder andere Tutorial nachbauen und habe recht schnell gemerkt, wie umständlich das ganze Prozedere ist. Bisher habe ich in Visual Studio nur ein Projekt-Template gewählt, programmiert und nach getaner Arbeit schließlich via Rechtsklick die Solution bereitgestellt. Jetzt fühlt es sich so an, als hätte man den Ferrari gegen einen Lada eingetauscht, weil der Lada-Verkäufer so charmant gewesen ist.

Meinen persönlichen Höhepunkt hatte die Ferrari-Lada-Metapher im Vortrag „Yo ASP.NET – was ist neu und was bleibt mit ASP.NET Core 1.0“. DOTNET ist mit Core nun modular geworden. Das ist schön. Da Microsoft ja mittlerweile Open Source liebt, wurde auch in diesem Vortrag alles mit Ubuntu und VS Code umgesetzt. Das heißt im Klartext: alles zu Fuß. Das funktioniert sicherlich irgendwie (wenngleich die Demo etwas holprig verlief), hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Fortschritt zu tun. Um das Publikum während des Vortrages bei Laune zu halten, wurden die Schokoladen-Reste vom Nicolaus verteilt. „Wenigstens gab es Schoki“ wird der ein oder andere Besucher am Ende der Veranstaltung gedacht haben.

Fazit aus Perspektive des Studenten: Um sich Impulse zu holen war die Technical Summit 2016 in Darmstadt sehr gut geeignet. Auch das Essen war deutlich besser, als das was man aus der Mensa gewohnt war. Und zwischendurch gab es auch richtig gute Vorträge. „Machine Learning for Developers“ von und mit Seth Juarez war einer davon. Richtig in die Tiefe gehen muss man jedoch immer noch selbst. Immerhin haben mich die zwei Tage dazu gebracht, mich mehr mit Docker und Microservices auseinanderzusetzen. Wenngleich ich auch dort in meinem Mini-Projekt (WCF-Service in einem Container) in der begrenzten Zeit nur an der Oberfläche kratzen konnte.

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